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VDV - Verband Deutscher Vermessungsingenieure
Stellungnahme der Konferenz der Fachbereichstage zur Finanzierung der Masterstudiengänge an den Hochschulen für angewandte Wissenschaften
21. Februar 2012 - 0:00
Die KFBT fordert die Länder auf, die Masterstudiengänge an den Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAWen) auszubauen und angemessen zu finanzieren.
Der Bologna-Prozess ist weit fortgeschritten. 97,4% der Studiengänge an den HAWen sind auf Bachelor- und Masterstudiengänge umgestellt (lt. HRK im WS 11/12). Ungeplant groß ist dabei das Interesse an den Masterstudiengängen der HAWen, obwohl der Masterabschluss nicht der Regelabschluss sein soll:
Die HIS-Absolventenbefragung ergab, dass 53% der HAW-Bachelor des Abschlussjahres 2009 ein weiteres Studium in der Regel ein Masterstudium aufgenommen haben. Die statistischen Daten der HRK sprechen an HAWen von 57.800 Bachelorabsolventen und 28.310 Master-Erstsemestern im Studienjahr 2010. Das ist eine Übergangsquote von 49% (unter Vernachlässigung der Rest-Diplomabsolventen in Masterkursen). Bei den HAW-Bachelorstudierenden planen 70% ein anschließendes Masterstudium. Das bedeutet, dass derzeit annähernd 50% der Bachelorabsolventen an HAWen ein Masterstudium anschließen, mit absehbar steigender Tendenz.
Die HAWen sind für diese Anzahl an Masterstudierenden nicht ausgestattet worden und benötigen dringend eine angemessene Finanzierung!
Die drohende systematische Abweisung von geeigneten Bewerbern für ein Masterstudium wäre sozial und volkswirtschaftlich bedenklich. Den von den HAWen aus Kapazitätsgründen abgewiesenen Bachelor-Absolventen das Masterstudium an einer Universität zu ermöglichen, ist in großem Umfang ebenfalls nicht sinnvoll. Das würde indirekt die HAWen dazu drängen, ihr Bachelorstudium dem der Universitäten anzupassen, was dem deutlichen Wunsch der Wirtschaftsorganisationen widerspräche, den Bachelorstudiengang berufsqualifizierend zu gestalten. Diesem Wunsch kommen die HAWen explizit nach. An HAWen sind z. B. 59% der Bachelorstudiengänge sieben- oder achtsemestrig, bei den Universitäten hingegen nur 5%.
gez. Prof. Dr.-Ing. Bernd Schinke, Vorsitzender der KFBT
Die KFBT ist die bundesweite Dachorganisation der Fachbereichstage. Sie vertritt 18 Fachbereichstage der Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW), die in einzelnen Fachgebieten (z. B. Ingenieur-wissenschaften, Informatik, Sozialwesen) mehr als die Hälfte aller Hochschulabsolventen hervorbringen.
Neue Methoden zur Schadensanalyse nach Naturkatastrophen
20. Februar 2012 - 0:00
Nach Naturkatastrophen ist schnelle Hilfe nötig. Inzwischen stehen durch die Internationale Charter »Space and Major Disasters« für die gesamte Landoberfläche der Erde Luft- oder Satellitenbilder in hoher Auflösung (Pixelgröße von 50 Zentimetern) zur Verfügung. Auf Grundlage dieser Bilder entwickeln jetzt Wissenschaftler am Institut für Geoinformatik und Fernerkundung (IGF) der Universität Osnabrück ein neues Verfahren, um automatisch Veränderungen aus diesen Daten abzuleiten und Karten über die Zerstörungen herzustellen. Das dreijährige Forschungsprojekt wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.
Die aktualisierten Karten erlauben schnelle und gezielte Hilfe im Katastrophenfall. Aus Ihnen lässt sich ableiten, welche Straßen noch befahrbar und welche Gebiete am stärksten von Zerstörungen betroffen sind, erläutert Projektleiter Prof. Dr. Manfred Ehlers vom IGF und erklärt: »Basieren heutige Verfahren oft auf zweidimensionalen, also bildhaften Informationen, so sollen in diesem Projekt auch Höhendaten berücksichtigt werden. Damit können Veränderungen an Gebäuden wesentlich besser erkannt werden und erlauben so eine genauere Schadenserkennung.«
Projektmitarbeiter Dr. Sascha Klonus erläutert dazu: »Sind zwei Satellitenbilder vom gleichen Ort verfügbar, die aus unterschiedlichen Richtungen aufgenommen wurden, so ist es möglich Höheninformationen aus Ihnen abzuleiten: aus einem zweidimensionalen Bild (2D) wird so eine dreidimensionale Höhenkarte (3D).«
Da Erdbeben in Deutschland eher selten sind, liegt die Mehrzahl der Untersuchungsgebiete in der Türkei. Dazu arbeitet das IGF mit der Yeditepe Universität in Istanbul zusammen, die dazu ebenfalls eine Förderung vom türkischen Forschungsrat TÜBITAK erhält. Ein weiterer Projektpartner ist das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen. Die gesamte Projektförderung beträgt mehr als 300.000 Euro. Die Kooperation mit dem DLR erlaubt einen schnelleren Zugriff auf die Satellitendaten. Das IGF an der Universität Osnabrück wird in dieses Projekt seine Kenntnisse in der automatischen Veränderungsanalyse einbringen und das DLR sein Wissen bei der Erzeugung von Höhenmodellen. »Damit ergänzen sich die Organisationen optimal«, freut sich Ehlers.
Aber nicht nur bei Erdbeben kann das Verfahren eingesetzt werden, auch andere Naturkatastrophen, wie Hangrutschungen oder Überflutungen können schnell ausgewertet werden. Auch für die EU ist dieses Projekt interessant, denn in neuen Programmen fördert die EU Projekte, die sich mit der Sicherheit der Bewohner in Europa befassen.
FOSSGIS 2012 vom 20.03 bis 22.03 in Dessau
19. Februar 2012 - 0:00
Neuigkeiten und Hintergründe zu Geo-Technologien mit freier Software und freien Daten werden dieses Jahr vom 20.03.2012 bis zum 22.03.2012 auf der FOSSGIS 2012 in Dessau-Roßlau präsentiert. Die FOSSGIS- und deutschsprachige OpenStreetMap-Konferenz 2012 ist die größte deutschsprachige Anwenderkonferenz für freie Geoinformationssysteme und freie Geodaten.
GPS, Geocaching und Karten im Web erschließen sich einem immer größeren Personenkreis. In mehr als 60 Vorträgen spannt sich der Themenbogen der FOSSGIS-Konferenz: Von der Datenaufbereitung mittels freier Geodaten (OpenStreetMap) über Geodateninfrastrukturen bis hin zu Technologien zur Bearbeitung, Veredlung und Visualisierung Geodaten. Die FOSSGIS-Konferenz spiegelt so den Trend der steigenden Durchdringung des Alltags mit Karten und Geodaten wieder.
Die Vorträge richten sich an Einsteiger und Experten. In Hands-On Workshops und Anwendertreffen erhalten die Teilnehmer Einblick in aktuelle Entwicklungen, Anwendungsmöglichkeiten und Neuigkeiten von Softwareprojekten. Im Bereich freier Geodaten stellt die integrierte deutschsprachige OpenStreetMap Konferenz eine ideale Veranstaltung dar, um sich über den aktuellen Stand dieses renommierten Projektes zu informieren. Zwischen 400 und 500 interessierte Teilnehmer werden auf der Veranstaltung erwartet. Dabei ist das Teilnehmerfeld erfahrungsgemäß bunt gemischt. Vom engagierten Hobbyisten über Mitarbeiter der Verwaltung bis hin zum professionellen OpenSource Entwickler, sind alle Interessengruppen vertreten.
Die FOSSGIS Konferenz 2012 wird vom gemeinnützigen Verein FOSSGIS e.V, der deutschen OpenStreet-Map Community und der Open Source Geospatial Foundation (OSGeo) in Zusammenarbeit mit der Hochschule Anhalt in Dessau durchgeführt. Die Registrierung ist bis zum 16. März 2012 möglich. Weitere Informationen und das Programm zum Konferenz "nden Sie unter http://fossgis.de/konferenz/2012/
Über den FOSSGIS e.V.:
FOSSGIS ist die Abkürzung für Freie und Open Source Software für Geoinformationssysteme. Der FOSSGIS e.V. ist ein eingetragener, gemeinnütziger Verein., welcher sich zum Ziel gesetzt hat, freie Software aus dem GIS-Bereich und freie Geodaten zu fördern und die Verbreitung zu vergrößern. Zu den Zielen des Vereins gehört u.a. die Bereitstellung freier GIS Software und freier Daten sowie die Förderung ihrer Verfügbarkeit. Zudem fördert der Verein den Meinungsaustauschs und die Zusammenarbeit von Anwendern, Entwicklern und Forscher. Zusätzlich vertritt der FOSSGIS e.V. die OSGeo Foundation als Local Chapter im deutschsprachigen Raum und ist Ansprechpartner für das OpenStreetMap-Projekt in Deutschland.
Geomatik aktuell am 28.02.2012
18. Februar 2012 - 12:29
Tagesseminar "Geomatik aktuell 2012" zur Thematik
"Präzise Navigation und mobile Geodatenerfassung Out- und Indoor"
"Präzise Navigation und mobile Geodatenerfassung Out- und Indoor"
Wer will die Erde vermessen? Nachwuchsmangel in der Vermessung - Demographische Entwicklung wirft Schatten voraus.
18. Februar 2012 - 0:00
Der demographische Wandel wird zu spürbaren Mängeln bei der Besetzung offener Stellen führen. Auch das traditionsreiche Vermessungswesen bleibt davon nicht verschont, wie eine repräsentative Untersuchung des Ministeriums für Inneres und Kommunales belegt.
Spätestens ab 2015 kann der Bedarf an Fachkräften nicht mehr gedeckt werden. Dann drohen wichtige Arbeiten unerledigt zu bleiben, warnte Kommunalminister Jäger am 08.Februar in Düsseldorf. Befragt wurden alle Stellen des Landes, die Vermesserinnen und Vermesser dauerhaft beschäftigen. Danach entfällt in spätestens drei Jahren auf zwei Stellenangebote für Vermessungsingenieure nur noch eine Bewerbung.
Der sich abzeichnende Mangel bedeutet zugleich gute Chancen bei der anstehenden Ausbildungs- oder Studiumswahl. Behörden und Unternehmen sind bereit, langfristige Einstellungsperspektiven zu geben, um Nachwuchs zu gewinnen, betonte der Kommunalminister. Das Ministerium für Inneres und Kommunales wird daher ab sofort mit Unterstützung einer Facharbeitsgruppe auf Nachwuchssuche für Berufe im Vermessungswesen gehen.
Der Arbeitsplatz Erde bietet vielfältige Berufsperspektiven. In Verwaltungen, Wirtschaft oder in der Wissenschaft warten wichtige Aufgaben auf Bewerberinnen und Bewerber, sagte Jäger. Derzeit sind rund 9.000 Vermessungsfachkräfte in NRW beschäftigt. Viele alltägliche Produkte und Dienste bauen auf der Arbeit von Vermessern auf. Navigations- und Kartensysteme greifen auf ihre Daten zurück. Das amtliche Vermessungswesen umfasst als öffentliche Aufgabe die Erhebung, Führung und Bereitstellung der Daten der Landesvermessung und des Liegenschaftskatasters. Begleitet wird die Verwaltung bei diesen Aufgaben durch etwa 460 öffentlich bestellte Vermessungsingenieure in Nordrhein-Westfalen. Im städtischen und ländlichen Bereich ordnen Vermesser in Neuordnungsverfahren unstrukturierte Gebiete oder schaffen die erforderlichen Flächen für den Bau von Autobahnen, Bahntrassen oder Tagebauflächen. Dabei stellen sich immer wieder neue Herausforderungen wie Jahrhunderte währende Erbfolgeregelungen auf dem Land, kaum koordinierte Aufbaumaßnahmen der Nachkriegszeit oder aktuelle Vorgaben aus dem Umwelt- und Naturschutz.
Mit ihrem Fachwissen sind Vermesser unverzichtbare Mitarbeiter für die Fürsorgeaufgaben der Verwaltung und die Förderung des Wirtschaftsstandortes NRW. Wir brauchen junge Nachwuchskräfte, um diese Aufgaben langfristig sicherstellen zu können, betonte Jäger.
Weitere Informationen zu den Aufgaben, Ausbildungsmöglichkeiten und Ansprechpartnern können im Internet auf www.arbeitsplatz-erde.de abgerufen werden. Interessierte können sich auch direkt an die Katasterbehörden der Kreise und kreisfreien Städte, die rund 460 öffentlich bestellten Vermessungsingenieure und die Hochschulen in Bochum und Bonn wenden.
Bing Maps maßgeschneidert
17. Februar 2012 - 0:00
Microsoft hat jetzt neue Lizenzmodelle für seinen Internetkartendienst Bing Maps auf den Markt gebracht. DDS als Distributor für Bing Maps in Deutschland freut sich, damit nun auch auf spezielle Kundenwünsche eingehen zu können. So gibt es bei den user-basierten Nutzungsmodellen ab sofort auch eine Version mit nur 50 Nutzerzugängen, was besonders für Entwickler mit kundenspezifischen Projekten und Endkunden interessant ist.
Seit einem Jahr ist DDS offizieller Distributor für Bing Maps in Deutschland und verkauft die Microsoft-Internetkarten an Lösungsanbieter und Softwarehersteller mit wachsendem Erfolg. Allerdings konnten bisher einige Anfragen nicht gänzlich bedient werden, weil ein maßgeschneidertes Lizenzmodell für manche Entwicklungsunternehmen oder für Endkunden fehlte. "Die bisherigen Angebote für 100 User waren für bestimmte Anwendungen und den Einstieg in die cloud-basierte Kartennutzung einfach zu groß. Jetzt gibt es das Known-User-Modell-50 zu einem reduzierten Preis mit 50 Nutzerzugängen beschränkt auf einen Endkunden", erklärt DDS-Mitarbeiter Michael Bork. Entwicklern mit Kundenprojekten sowie Endkunden komme dies aufgrund des günstigen Preises dennoch entgegen. Microsoft reagiere damit perfekt auf die Wünsche der DDS-Kunden.
Weiterhin im Angebot sind natürlich auch die bisherigen Lizenzmodelle. Das heißt, neben dem ursprünglichen Known-User-Modell ab 100 Nutzer gibt es auch das Known-User-Light-Usage-Modell mit 1.500 Nutzern als Einstieg. Letzteres ist vor allem dazu geeignet, CRM- und Business-Intelligence-Anwendungen um ein Kartenmodul zu erweitern. Bei beiden Modellen besteht die Möglichkeit, die Nutzungsrechte auf mehrere Endkunden aufzuteilen.
Außerdem bietet DDS Bing Maps auch in einem transaktionsbasierten Modell an, bei dem sich der Preis nach der Zahl der durchgeführten Abfragen richtet, und in einem Tracked-Assets-Modell, bei dem die Menge der beobachteten Fahrzeuge relevant ist.
"Bing Maps ist mit diesem breiten Spektrum an Lizenzmodellen bestens auf die Belange von verschiedensten Business-Anwendungen zugeschnitten und lässt sich sehr gut in bestehende Systeme integrieren", so Michael Bork. "Und obendrein gibt es bei allen Paketen die Schrägluftbilder "Bird's Eye" kostenlos dazu."
Aktuell bietet Microsoft jeden Monat einstündige "Live Meetings" zum Thema Bing Maps an kostenlos über das Internet direkt aus der Firmenzentrale in Redmond. Der Technologie-Spezialist Steve Milroy verrät hier Tipps und Tricks im Umgang mit Bing Maps interessant für Einsteiger und Profis. Die Themen der nächsten Veranstaltungen sind "What's new in the Bing Maps Platform?" (16. Februar), "Using the BingMapsPortal.com and keys with Bing Maps Platform" (15. März) und "Bing Maps Spatial Data Services" (19. April). Die Anmeldung erfolgt online. Weitere Informationen zu Bing Maps erhalten Sie unter www.ddsgeo.de/bing oder bei: Michael Bork, Tel. +49 721 9651-406, E-Mail: michael.bork@ddsgeo.de
Versicherung überwacht Autofahrer per GPS
16. Februar 2012 - 0:00
Mittels GPS-Signal will die britische Automobile Association (AA) künftig das Fahrverhalten von Autofahrern beobachten und dadurch erkennen, wie riskant jeder einzelne fährt. Je nach dem steigt oder sinkt dann die Prämie eines speziellen Versicherungsangebots, berichtet die BBC.
Kritiker glauben nicht, dass sich aus den Daten seriöserweise Schlüsse über die Fahrkünste einzelner Personen ziehen lassen, trotzdem sollen schon bald die ersten Fahrzeuge mit der entsprechenden Technik ausgestattet werden - die Versicherung kann dadurch Geschwindigkeiten und harte Bremsungen messen und aufzeichnen, auf welchen Straßen die Versicherten unterwegs sind.
Riskante Fahrer bezahlen mehr
Kleinere Versicherungsanbieter haben derartige Techniken bereits in Verwendung, die AA möchte das Modell nun mehrheitsfähig machen. Auch Konkurrent Direct Line soll bereits an einem ähnlichen Angebot arbeiten. Während gute Fahrer weniger bezahlen sollen, steigen die Prämien für besonders riskante Fahrer.
Seine eigene Bewertung kann jeder Versicherungsnehmer online einsehen: Steht eine Prämienerhöhung bevor, wird er gewarnt, künftig besser aufzupassen. "Der entscheidende Punkt ist, dass die Technik den Fahrern eine gewisse Verantwortung gibt. Man denkt zweimal nach", sagt AA-Sprecher Ian Crowder.
Herausgabe auf Gerichtsbeschluss
Zusätzlich könnten die Daten dazu verwendet werden, bei Unfällen die Schuldfrage zu klären, so Crowder. Man werde die Informationen allerdings nur auf einen Gerichtsbeschluss hin freigeben. Insgesamt zielt die Initiative darauf ab, die Versicherungsnehmer zu besseren Fahrern zu erziehen. Wer mit überhöhter Geschwindigkeit fährt, bekommt beispielsweise eine tadelnde E-Mail.
Zielgruppe sind vor allem junge Fahranfänger. Fahrer, die sich von der Versicherung überwachen lassen, hätten im Schnitt um 30 Prozent weniger Unfälle, sagt Crowder.
Niedersächsische Landesregierung beschließt Neuordnung des Raumordnungsrechts
15. Februar 2012 - 0:00
Die Niedersächsische Landesregierung hat in ihrer Kabinettssitzung am 14. Februar beschlossen, den Entwurf eines Gesetzes zur Neuordnung des Niedersächsischen Raumordnungsrechts" in den Landtag einzubringen.
Das Raumordnungsrecht ist seit der Förderalismusreform aus dem Jahre 2006 Bestandteil der konkurrierenden Gesetzgebung. Infolge der am 30. Juni 2009 in Kraft getretenen Bestimmungen des neugefassten Raumordnungsgesetzes des Bundes (ROG) werden nun etliche Regelungen des Niedersächsischen Gesetzes über Raumordnung und Landesplanung (NROG) überlagert. Deshalb ist der jetzt vorgelegte Gesetzentwurf notwendig geworden. Im neuen Niedersächsischen Raumordnungsgesetz sollen nunmehr die Vorschriften übersichtlich zusammengefasst werden, die ergänzend zum Bundesrecht weiter gelten sollen.
Mit dem vorliegenden Gesetzentwurf sollen vor allem Mehrbelastungen für die kreisfreien Städte vermieden werden. Danach wird es diesen auch weiterhin ermöglicht, auf die Aufstellung von Regionalen Raumordnungsprogrammen (zusätzlich zu ihren Flächennutzungsplänen) zu verzichten, wozu sie nach Bundesrecht verpflichtet wären. Zudem sollen die bewährten Möglichkeiten eines vereinfachten Planänderungsverfahrens bei nur unwesentlichen Änderungen aufrechterhalten werden.
D&B-Akademie mit GfK GeoMarketing: Geo-Faktor bringt Durchblick in Daten
14. Februar 2012 - 0:00
Am 22. Februar findet in Frankfurt am Main eine kostenlose Themenschulung zu B2B-GeoMarketing im Rahmen der D&B-Akademie von D&B Deutschland statt. Eine zeitnahe Anmeldung für die wenigen noch freien Plätze wird empfohlen.
Unter dem Titel B2B-GeoMarketing Kundenpotenziale erkennen und Vertriebsgebiete optimieren erhalten die Teilnehmer der D&B-Akademie am 22. Februar in Frankfurt am Main Impulse, wie sie mit GeoMarketing die Effizienz in Marketing und Vertrieb verbessern.
Konkret werden die Fragen beantwortet, wie ungenutzte Absatzpotenziale erkannt, Vertriebsgebiete besser ausgeschöpft und ihr Marketing passgenau gesteuert wird. Die Zielgruppe der Veranstaltung sind Entscheider und Strategen aus Vertrieb und Marketing in Unternehmen aller Größen aus dem Gewerbe-(=B2B, business-to-business) Bereich.
Experten der Kooperationspartner D&B und GfK GeoMarketing erörtern anhand von Praxisbeispielen, wie Anwender mit Hilfe der Landkartensoftware RegioGraph und feinräumigen Gewerbedaten von D&B Planungen in Vertrieb und Marketing erfolgreich optimieren.
Gerrit Schreiber, Referent für GfK GeoMarketing, fasst das Programm zusammen: Was Landkartensoftware und D&B-Gewerbedaten in der Gebietsplanung bringen, regionale Stärken-Schwächen-Analysen, realistische Umsatzziele und faire Provisionen im Außendienst das alles gehört zu den Themen der D&B-Akademie B2B-GeoMarketing. Wir freuen uns besonders, dass mit der Firma Murrplastik auch ein Best-Practice-Beispiel eines RegioGraph- und D&B-Daten-Anwenders dabei ist.
Über GeoMarketing / RegioGraph
Mit der Landkartensoftware RegioGraph von GfK GeoMarketing können Anwender ihre Kunden, Zielgruppen und Potenziale auf digitalen Karten abbilden und mit hinterlegten Potenzialdaten analysieren. Die Version, RegioGraph Strategie ist in der Variante Gewerbe mit integrierten adressgenauen Gewerbepotenzialen von D&B erhältlich. Damit stehen dem RegioGraph-Anwender 4,5 Millionen Firmen inklusive Branchencode, Mitarbeiteranzahl, Umsatzhöhe und dem Firmenstandort zur Verfügung.
Durch objektive und anschauliche Analyseergebnisse direkt auf Landkarten erlaubt GeoMarketing die Kontrolle und Optimierung von regionalen Marktausschöpfungsquoten. RegioGraph bietet zudem professionelle Werkzeuge zur Gebiets- und Standortplanung, der Berechnung von Einzugsgebieten und der effizienten Besuchsplanung im Vertrieb.
Anmeldung und weitere Informationen
Die D&B Akademie B2B-GeoMarketing findet am 22.2.2012 von 10-14 Uhr in Frankfurt/Main im Jumeirah Hotel statt. Eine Anmeldung für die kostenlose Themenschulung ist noch bis 17.2.2012 möglich. Eine zeitnahe Anmeldung wird jedoch empfohlen, da die Veranstaltung schon fast ausgebucht ist.Bei Interesse kontaktieren Sie Kathrin Acker, Sales International, GfK GeoMarketing: kathrin.acker@gfk-geomarketing.com oder +49 (0)7251 9295 - 210.
Statusbericht 2012 zur Umsetzung der Sieker Berufspolitischen Deklaration
13. Februar 2012 - 0:00
Die Verbände haben sich mit der berufspolitischen Deklaration von 2010 darauf verständigt, das Berufsfeld der Geodäsie als Ingenieurdisziplin gemeinsam zukunftsfähig weiter zu entwickeln. Dafür sind gemeinsame Aktivitäten und konkrete Schritte vereinbart worden. In einem Nachfolgeworkshop der Verbandsspitzen am 09. - 11.02.2012 in Hannover unter Moderation von Herrn Thomas Reipöler - wurden die Ergebnisse des bisherigen Zusammenwirkens ausgewertet und das weitere Vorgehen zur Umsetzung des 7-Punkte Programms konkret verabredet.
1. Geodäsie-Akademie
Die Verbände haben sich darauf verständigt, ihre Aktivitäten zur beruflichen Weiterbildung zu bündeln sowie inhaltlich und organisatorisch aufeinander abzustimmen. Als erster wichtiger Schritt zu einer Geodäsie-Akademie ist eine gemeinsame Webseite www.geodaesie-akademie.de eingerichtet worden. Diese enthält alle Fortbildungsmaßnahmen der drei Verbände. Die Homepage wird in Kürze freigeschaltet.
Weiterhin haben sich die Verbandsspitzen auf das Ziel einer gemeinsam institutionalisierten Geodäsie-Akademie als organisatorischen Rahmen aller eigenen Aus-, Fort- und Weiterbildungsaktivitäten geeinigt. Nur so kann auf Dauer eine professionalisierte Angebotsorganisation gewährleistet werden, die inhaltliche und regionale Überschneidungen vermeidet und die Qualität der Veranstaltungen auf gleichartig hohem Niveau gewährleistet. Die Verbandsspitzen sehen darüber hinaus in einer gemeinsamen Akademie eine eindeutige Botschaft in Hinblick auf das Zusammenwachsen unter der Dachmarke Geodäsie.
In der Umsetzung dieses Zieles wird besonderer Wert darauf gelegt, dass die Verbände weiterhin eigenverantwortlich alle Möglichkeiten haben, ihre Themen in der Geodäsie-Akademie abzubilden. Örtliche Aktivitäten bleiben nach wie vor hiervon unberührt, können gleichwohl unterstützt werden.
Die Verbände werden sich zu den Grundsätzen der Geodäsie-Akademie mit ihren Gremien ins Benehmen setzen. Parallel wird eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die die rechtlichen, organisatorischen, finanziellen und personellen Anforderungen an eine Geodäsie-Akademie definiert. Für das weitere Procedere ist der VDV federführend.
2. www.arbeitsplatz-erde.de
Die Verbände betonen die vordringliche Bedeutung der Nachwuchswerbung für ihre gemeinsamen Aktivitäten. Die zentrale Nachwuchsplattform www.arbeitsplatz-erde.de ist sowohl in der Innendarstellung als auch für die Außenwirkung eine Erfolgsgeschichte der Verbändezusammenarbeit. Auf Grund der Nachfrage auch aus dem internationalen Umfeld ist eine englische Version in Kürze verfügbar.
3. Zusammenwirken mit den studentischen Organisationen
Im Sinne einer Bündelung aller Kräfte unter der Dachmarke Geodäsie appellieren die Verbände nachdrücklich an die studentischen Organisationen ARGEOS und KonVers, ihren Zusammenschluss zu forcieren und bieten Unterstützung an.
4. Laufbahnausbildung
Zur Bewältigung dringender gesellschaftlicher Aufgaben sind Geodäten unverzichtbar. Deshalb sehen es die Verbände zur Sicherung eines qualifizierten Berufsnachwuchses als unabdingbar an, die Laufbahnausbildung für den gehobenen und höheren vermessungstechnischen Verwaltungsdienst in allen Bundesländern zu gewährleisten.
5. Kommunikationsstrategie für die Dachmarke Geodäsie
Die Verbände sind im Zuge der Ausarbeitung einer Marketingstrategie für die Dachmarke Geodäsie jetzt in die Umsetzungsphase eingetreten. Hinsichtlich der Berufsbilddefinition als Teil des Leitbildprozesses sind sie mit der Nachwuchsplattform und der INTERGEO gut aufgestellt. Deshalb werden die weiteren Aktivitäten nunmehr auf konkrete Kommunikationsmaßnahmen für die Dachmarke Geodäsie fokussiert:
a. Kernbotschaft Die Geodäten: arbeitsplatz-erde.de
Die Verbände einigen sich auf eine Wort-/Bildmarke in der Kombination Die Geodäten und arbeitsplatz-erde.de, die professionell ausgestaltet und gesichert werden soll.
b. Imagekampagne Die Geodäten
Unter Verwendung dieser Marke soll eine Imagekampagne mit ganzseitigen Anzeigen in den drei Verbandszeitschriften und weiteren zu identifizierenden fachnahen Publikationen initiiert werden. Eine inhaltliche Idee für eine solche Kampagne wurde skizziert und wird unter Federführung des BDVI in Zusammenarbeit mit einer Werbeagentur publikationsfähig ausgearbeitet.
c. Expertengremium Geodäsie
Der DVW zeichnet verantwortlich für die Ausarbeitung einer Strategie, einen Expertenpool als Ansprechpartner für Fachthemen bei namhaften Medien zu platzieren. Im Gegensatz zur klassischen Pressearbeit sollen hier keine fertigen Botschaften verteilt werden, sondern bei den Redaktionen Listen mit Themen etabliert werden, für die Geodäten als Experten bedarfsweise zur Verfügung stehen.
6. Fazit
Mit der Geodäsie-Akademie, der Kernbotschaft Die Geodäten: arbeitsplatz-erde.de, der Imagekampagne Die Geodäten und dem Expertengremium Geodäsie haben die drei Verbände wichtige Schritte zur Umsetzung der Berufspolitischen Deklaration auf den Weg gebracht. Damit werden entscheidende Impulse für das intensive Zusammenwirken der Verbände nach innen und außen gesetzt.
Hannover, den 12.02.2012
Wilfried Grunau, VDV Michael Zurhorst, BDVI Dr. Karl-Friedrich Thöne, DVW
Perfekt eingefädelt DLR und Partner entwickeln "Lückenfinder" für Fahrzeuge
12. Februar 2012 - 0:00
Die ideale Lücke zum Auffahren auf die Autobahn zu finden, ist immer eine Herausforderung. Im Projekt FAMOS (Galileo for Future Automotive Systems) hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft und Industrie unter anderem einen Ein- und Ausfädelassistenten entwickelt. Am 7. Februar 2012 wurde das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie geförderte Projekt mit einer öffentlichen Fahrdemonstration abgeschlossen.
Basierend auf dem europäischen Ortungs- und Navigationssystem Galileo erarbeiteten die Wissenschaftler unter der Leitung der Volkswagen AG drei ortungsbasierte Fahrerassistenzsysteme. Das Ziel: die Sicherheit im Straßenverkehr erhöhen und die Umweltbelastung reduzieren. So entstanden der Ein- und Ausfädelassistent, ein Assistent zur Warnung vor Unfallschwerpunkten und ein Assistent, der dem Fahrer dabei hilft, möglichst umweltschonend zu fahren ("Green Driving").
Stressfrei in die ideale Lücke
"Der von uns entwickelte Assistent unterstützt den Fahrer bei der Planung und Durchführung von Ein- und Ausfädelmanövern an Autobahnanschlussstellen und -knotenpunkten", erklärt Prof. Dr. Karsten Lemmer, Direktor des DLR-Instituts für Verkehrssystemtechnik. "Diese Unterstützung erfolgt je nach Qualität der vorliegenden Sensorinformation und dem Wunsch des Fahrers in vier aufeinander aufbauenden Stufen."
In der untersten Stufe, der Basisfunktion, warnt das System den Fahrer rechtzeitig, sollte dieser Gefahr laufen, versehentlich von der Straße abkommen oder mit einem vorausfahrenden oder benachbarten Fahrzeug zu kollidieren. Sie ist also Spurhalteassistent, Spurwechselassistent und Längsführungsassistent in einem. Die zweite Ausbaustufe, der "Lückenfinder", erweitert die Funktionsweise der Basisfunktionen um eine Darstellung und Bewertung vorhandener Lücken auf dem benachbarten Fahrstreifen, in die der Fahrer dann beim Fahrstreifenwechsel fahren kann.
In der dritten Ausbaustufe, dem "Lückenführer", empfiehlt das System zusätzlich die für die bestehende Verkehrssituation ideale Lücke und die notwendige Geschwindigkeit, die gehalten werden sollte, um diese optimal zu erreichen.
Die vierte und höchste Ausbaustufe erweitert den Lückenfinder um eine automatische Regelung von Gas und Bremse. Hierdurch bringt der Assistent das Fahrzeug automatisch auf die Höhe der empfohlenen Lücke. So kann der Fahrer sich hauptsächlich auf den Wechsel des Fahrstreifens konzentrieren.
Die Wissenschaftler bauten den Ein- und Ausfädelassistenten prototypisch in ein Versuchsfahrzeug ein und erprobten und demonstrierten ihn im realen Verkehrsgeschehen.
"Der Ein- und Ausfädelassistent unterstützt den Menschen in einer für ihn sehr anspruchsvollen und komplexen Situation", erklärt Lemmer. "Gerade beim Auffahren auf die Autobahn müssen Autofahrer besonders viel beachten. Durch den Assistenten kann sich der Fahrer mehr auf einzelne Faktoren konzentrieren. Das reduziert den Stress, hilft Fahrfehler zu vermeiden und senkt so das Unfallrisiko."
Die Partner im Projekt FAMOS sind: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS, Institut für Flugführung (IFF) der TU Braunschweig, Abteilung für Psychologie, Methodenlehre und Biopsychologie (IPMB) der TU Braunschweig, Institut für Verkehrssicherheit und Automatisierungstechnik (IVA) der TU Braunschweig, IMST GmbH, NavCert GmbH, OECON Products & Services GmbH und Volkswagen AG als Projektkoordinator. Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gefördert.
Auslobung DVW GIS Best Practice Award 2012
11. Februar 2012 - 0:00
Mit dem GIS Best Practice Award des DVW e.V. - Gesellschaft für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement, werden GIS-Projekte ausgezeichnet, die beispielgebend sind und zukünftigen GIS-Projekten als Vorbild und Referenz dienen. Durch die Auszeichnung sollen die Publizität dieser Projekte erhöht und der Wissenstransfer im Geoinformationswesen gefördert werden.
Der GIS Best Practice Award des DVW wird jährlich im Rahmen der INTERGEO vergeben. Die erstmalige Vergabe erfolgte 2008. Zur Teilnahme sind Unternehmen, Behörden und Forschungseinrichtungen aufgefordert. Der Award ist mit einem Preisgeld von 5.000 Euro verbunden. Seit 2011 sind GIS-Projekte aus allen Bundesländern zugelassen.
Grundlage für den Preis ist ein Bewerbungsverfahren, das auch für Teilnehmer, die nicht DVW-Mitglieder sind, offen steht. Dabei muss der Preisträger die Ergebnisse eines erfolgreich umgesetzten GIS-Projektes, welches in der Bundesrepublik umgesetzt wurde, mit Blick auf folgende Kriterien beschreiben:
DVW Arbeitskreis 2
Dr.-Ing. Martin Scheu
BTC Business Technology Consulting AG, NL Berlin
Kurfürstendamm 33
D-10719 Berlin, Germany
E-Mail: Martin.Scheu@dvw.de
- Technische Innovation
- Wirtschaftlichkeit (z. B. Kosteneinsparungen, Einnahmen, )
- Gesellschaftliche Bedeutung (z. B. Bürgerinformation, Unterstützung umweltfreundlichen Verhaltens, )
- Weiterentwicklung des Berufsbilds
- Erschließung neuer Anwendungsfelder
- Besondere Medienwirksamkeit
DVW Arbeitskreis 2
Dr.-Ing. Martin Scheu
BTC Business Technology Consulting AG, NL Berlin
Kurfürstendamm 33
D-10719 Berlin, Germany
E-Mail: Martin.Scheu@dvw.de
Karte zum Deutschen Wandertag 2012 - LGB übergibt Karte zum zentralen Wandergebiet
10. Februar 2012 - 0:00
Wenn in diesem Jahr die Touristen anlässlich des 112. Deutschen Wandertages in den Fläming kommen und das Land entdecken wollen, ist gute Orientierung wichtig. Eine Hilfe dafür sind Karten, auf denen die Wanderwege und touristischen Sehenswürdigkeiten eingetragen sind. Die Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg (LGB) hat die zentrale Karte des eigenen Verlagsprogramms zum Wandergebiet umfangreich aktualisiert.
Am 11. Januar 2012 ist die Freizeitkarte Naturpark Hoher Fläming in Beelitz beim Tourismusverband Fläming an den Landrat des Kreises Potsdam Mittelmark, Wolfgang Blasig, im Beisein des Leiters der Naturparkverwaltung, Karl Decruppe, und dem Geschäftsführer des Tourismusverbandes, Traugott Heinemann-Grüder, übergeben worden.
Die Karte ist in enger Zusammenarbeit mit diesen beiden Einrichtungen überarbeitet worden. Nur durch Kooperation mit Partnern aus der Region können die Karten inhaltlich die Qualität erhalten, die der Nutzer erwartet, betont Jutta Viehrig, leitende Kartenredakteurin für die Erstellung der Freizeitkarten der LGB. Bad Belzig, der Hauptort des Wandertages und Austragungsort der Eröffnungsveranstaltung am 20. Juni, liegt im Zentrum der Karte und des Naturparks, nach dem diese benannt ist. Zum Konzept der Freizeitkarten der LGB gehört neben der Karte auf der Vorderseite die Nennung umfangreicher Informationen über die Region auf der Rückseite des Blattes. In Wort, Bild und Detailkarten soll der Wanderer eine gute Hilfe für den Ausflug erhalten. Da hier nur Anregungen gegeben werden können, sind die wichtigsten Kontaktadressen zu den Informationsstellen vor Ort angegeben. Beim Kundenservice der LGB wird eine entsprechende Nachfrage erwartet, daher sollte die Karte möglichst zu Beginn des Jahres vorliegen. Wiederverkäufer und Endverbraucher können ab sofort bestellen. Freizeitkarte der LGB Naturpark Hoher Fläming, Maßstab 1 : 50 000 Preis: 6,00 Euro Die Freizeitkarten der LGB: Die Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg gibt insgesamt eine Serie von 30 Freizeitkarten heraus. Davon werden 11 im Maßstab 1 : 25 000 bzw. 30 000, und 19 im Maßstab 1 : 50 000 erstellt. Zwei im letztgenannten Maßstab sind Wassersportkarten, die anderen sind besonders für Radfahrer und Wanderer, aber auch Reiter geeignet. Die Karten werden auf Grundlage der amtlichen Topographischen Karten der Landesvermessung erstellt. Die thematischen Inhalte, wie Wander- und Radwanderwege sowie touristische Sehenswürdigkeiten, werden in Zusammenarbeit mit Einrichtungen der jeweiligen Regionen erarbeitet. Dazu gehören die Kreis-, Stadt- und Gemeindeverwaltungen, Tourismusverbände und -vereine. Der Großteil der Freizeitkarten 1 : 50 000 wird zudem in Kooperation mit den Verwaltungen der Naturparke, Biosphärenreservate und des Nationalparks Unteres Odertal entwickelt und regelmäßig aktualisiert. Die intensive und zuverlässige Zusammenarbeit mit den Institutionen vor Ort ist Grundlage für eine gute Qualität der Karten der LGB. Das östlich an den Naturpark Hoher Fläming anschließende Blatt Naturpark Nuthe-Nieplitz ist derzeit in Arbeit und wird voraussichtlich zu Ostern aktualisiert vorliegen.
Die Karte ist in enger Zusammenarbeit mit diesen beiden Einrichtungen überarbeitet worden. Nur durch Kooperation mit Partnern aus der Region können die Karten inhaltlich die Qualität erhalten, die der Nutzer erwartet, betont Jutta Viehrig, leitende Kartenredakteurin für die Erstellung der Freizeitkarten der LGB. Bad Belzig, der Hauptort des Wandertages und Austragungsort der Eröffnungsveranstaltung am 20. Juni, liegt im Zentrum der Karte und des Naturparks, nach dem diese benannt ist. Zum Konzept der Freizeitkarten der LGB gehört neben der Karte auf der Vorderseite die Nennung umfangreicher Informationen über die Region auf der Rückseite des Blattes. In Wort, Bild und Detailkarten soll der Wanderer eine gute Hilfe für den Ausflug erhalten. Da hier nur Anregungen gegeben werden können, sind die wichtigsten Kontaktadressen zu den Informationsstellen vor Ort angegeben. Beim Kundenservice der LGB wird eine entsprechende Nachfrage erwartet, daher sollte die Karte möglichst zu Beginn des Jahres vorliegen. Wiederverkäufer und Endverbraucher können ab sofort bestellen. Freizeitkarte der LGB Naturpark Hoher Fläming, Maßstab 1 : 50 000 Preis: 6,00 Euro Die Freizeitkarten der LGB: Die Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg gibt insgesamt eine Serie von 30 Freizeitkarten heraus. Davon werden 11 im Maßstab 1 : 25 000 bzw. 30 000, und 19 im Maßstab 1 : 50 000 erstellt. Zwei im letztgenannten Maßstab sind Wassersportkarten, die anderen sind besonders für Radfahrer und Wanderer, aber auch Reiter geeignet. Die Karten werden auf Grundlage der amtlichen Topographischen Karten der Landesvermessung erstellt. Die thematischen Inhalte, wie Wander- und Radwanderwege sowie touristische Sehenswürdigkeiten, werden in Zusammenarbeit mit Einrichtungen der jeweiligen Regionen erarbeitet. Dazu gehören die Kreis-, Stadt- und Gemeindeverwaltungen, Tourismusverbände und -vereine. Der Großteil der Freizeitkarten 1 : 50 000 wird zudem in Kooperation mit den Verwaltungen der Naturparke, Biosphärenreservate und des Nationalparks Unteres Odertal entwickelt und regelmäßig aktualisiert. Die intensive und zuverlässige Zusammenarbeit mit den Institutionen vor Ort ist Grundlage für eine gute Qualität der Karten der LGB. Das östlich an den Naturpark Hoher Fläming anschließende Blatt Naturpark Nuthe-Nieplitz ist derzeit in Arbeit und wird voraussichtlich zu Ostern aktualisiert vorliegen.
Der VDV im Gespräch...
9. Februar 2012 - 18:59
Berufsständische Belange waren Inhalt eines Gesprächs, das VDV-Vizepräsident Klaus Meyer-Dietrich mit dem NRW-Landtagspräsidenten Eckhard Uhlenberg (Mitte) und dem Präsidenten des NRW-Städte- und Gemeindebundes Dr. Eckhard Ruthemeyer (rechts) führte.
Nikon wählt für neue Digitalkameraserie COOLPIX AW Kartenmaterial von NAVTEQ
9. Februar 2012 - 0:00
NAVTEQ, der weltweit führende Anbieter digitaler ortsabhängiger Kartendaten und Verkehrsinfos zur Fahrzeugnavigation, für ortsbezogene Dienste und mobile Werbung, stellt seine Kartendaten und Standortinhalte für die neue digitale Kompaktkamerareihe COOLPIX AW von Nikon zur Verfügung. Die AW100 ist das erste kompakte Digitalkameramodell von Nikon speziell für Outdoor-Nutzer und daher wasserdicht, stoßsicher und kälteresistent. Darüber hinaus ist das Modell auch mit einer Reihe neuer Features wie GPS-Unterstützung, einem elektronischen Kompass und der Kartenanzeige ausgestattet.
In der AW100 sind digitale Kartendaten bereits ab Werk installiert. Damit können Nutzer ihren exakten Standort anzeigen lassen. Das ermöglicht den Hobbyfotografen die geschossenen Bilder später nach Orten zu sortieren und nachzuschauen, wo und wann genau ein Bild gemacht wurde. Die Geräte sind zusätzlich mit integrierter GPS-Funktion (Global Positioning System) ausgestattet. Damit können Bilder mit einem sogenannten Geotag versehen werden. Die Tags können anschließend auch mit den Sonderzielen der NAVTEQ-Karte verknüpft werden. Das Kartenmaterial von NAVTEQ umfasst mehrere Millionen Sonderziele in über 50 Kategorien. Dazu gehören unter anderem Restaurants, Sehenswürdigkeiten, Geschäfte und Hotels. Anhand dieser Sonderziele erkennt die AW100 den Standort des Nutzers und zeigt ihn entweder als Koordinatenangabe oder direkt mit dem entsprechenden Ortsnamen an.
Immer mehr Verbraucher nutzen standortbasierte Dienste im Alltag. Unser umfangreiches weltweit verfügbares Kartenmaterial bietet Nikon-Nutzern nun die Möglichkeit, ihre Bilder mit Standortdaten zu kombinieren, erklärt Kirk Mitchell, Vice President Sales Asia Pacific, Sales bei NAVTEQ.
NAVTEQ erhebt jedes Jahr Informationen über das Straßennetz und die Umgebung über mehrere Millionen Kilometer. Diese den realitätsgetreu erfasst und überprüft. Teams von Geoanalysten sind rund um den Globus unterwegs und setzen ihre umfassenden Ortskenntnisse ein, um präzise NAVTEQ-Karten für 91 Länder zu erstellen. Da sich das Straßennetz und die Umgebung ständig verändern, ist es wichtig vor Ort präsent zu sein und diese Änderungen zu erfassen und festzuhalten. Nur so können Endverbrauchern hochwertige Kartendaten für neue und innovative Funktionen bereitgestellt werden.
Die AW100 ist weltweit (außer in China und Südkorea) im Handel erhältlich.
Nikon und COOLPIX sind eingetragene Marken oder Marken der Nikon Corporation.
Über NAVTEQ
NAVTEQ ist der weltweit führende Anbieter von ortsbezogenen Inhalten für digitale Kartendaten, Verkehrsinfos und Standortdaten zur Navigation, für Location Based Services und mobile Werbung. NAVTEQ bietet detaillierte Karteninformationen und Inhalte für die im Fahrzeug installierten Navigationssysteme, für tragbare Geräte, internetbasierte Routenplaner und Applikationen sowie Behörden- und Geschäftslösungen. NAVTEQ wurde 1985 gegründet, der Firmensitz ist in Chicago, Illinois. Das Unternehmen beschäftigt rund 5.800 Mitarbeiter in über 200 Büros in 54 Ländern.
Weltraumschrott im Fokus
8. Februar 2012 - 0:00
Jährlich nimmt die Zahl kleiner Schrottteilchen im Weltall um mehrere Zehntausende zu. Noch beruht diese Zahl auf Schätzungen, denn eine genaue Verfolgung dieses Weltraummülls ist bisher nicht möglich. Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickeln derzeit ein optisches Beobachtungssystem mit einem leistungsstarken Laser, dessen Pulse auch Teilchen mit einem Durchmesser von nur wenigen Zentimetern erfassen und ihre Umlaufbahn vermessen kann. Das Konzept wurde im Januar 2012 in Zusammenarbeit mit der Laserstation Graz bereits erfolgreich getestet: Erstmals konnten in Europa die Umlaufbahnen von ausgedienten Raketenteilen mit einem Laser vermessen werden. In Zukunft könnte ein stärkerer Laser dann diese Teilchen auch von ihrer Bahn abbringen und zum Verglühen in die Erdatmosphäre wiedereintreten lassen.
Mehr als 20 verschiedene Raketenteile in einer Entfernung von 500 bis 1800 Kilometern spürte der Laserstrahl auf, den die Laserstation Graz des Instituts für Weltraumforschung (IWF) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) ins All schickte, um nach den Berechnungen der DLR-Wissenschaftler aus Stuttgart Schrottteile aufzuspüren und deren Entfernung zur Erde zu vermessen. "Damit haben wir die Bestätigung, dass unsere Idee funktioniert", erläutert Prof. Adolf Giesen, Leiter des DLR-Instituts für Technische Physik. Auch wenn lediglich Weltraumschrott in einer Größe von mehreren Metern vermessen wurde - das erfolgreiche Experiment ist ein wichtiger Schritt für die Wissenschaftler. "Zurzeit entwickeln und bauen wir ein System zur Erfassung von Weltraumschrott. Dazu gehört auch ein Laser mit einer höheren Pulsenergie, der auch deutlich kleinere Teile im Weltall erfassen und vermessen kann - dann ist die Ortung von zehn Zentimeter großen Objekten möglich."
Zerstörungskraft des Weltraummülls
Die Notwendigkeit, auch Weltraumschrott in einer Größe von einem Zentimeter zu verfolgen und dessen Umlaufbahnen zu berechnen, nimmt mit jedem Jahr zu. Ausgediente Satelliten oder auch Raketenoberstufen kollidieren im All und zerschellen in immer kleinere Teile. Stoßen zwei Satelliten zusammen, wie im Februar 2009 Iridium 33 und Kosmos-2251, entsteht weiterer Weltraummüll. Bereits jetzt sind in Höhen von 800 bis 1400 Kilometern so viele größere und kleinere Teile im Umlauf, dass aktive Satelliten dabei Schaden nehmen könnten. "Schon ein Teilchen mit einem Durchmesser von einem Zentimeter kann beim Auftreffen einen Satelliten komplett zerstören", erläutert DLR-Abteilungsleiter Wolfgang Riede. Immerhin kreist der Weltraumschrott mit einer Geschwindigkeit von etwa acht Kilometern in der Sekunde durchs All - bei Kollisionen von Objekten, die aus entgegengesetzter Richtung aufeinanderprallen, beträgt die Relativgeschwindigkeit häufig 14 Kilometer in der Sekunde. Ausweichmanöver sind dabei nur dann effektiv, wenn die Positionen des Schrotts möglichst exakt berechnet werden können. Die Beobachtung mit herkömmlichen Radarteleskopen kann dies nur bedingt leisten, und so werden teilweise unnötige Ausweichmanöver mit hohem Treibstoffverbrauch geflogen. Aber auch vermeidbare Kollisionen sind eine Folge von ungenauen Bahnbestimmungen, wenn - wie im Februar 2009 - notwendige Änderungen der Flugbahnen unterlassen werden.
Deshalb haben sich die Physiker am DLR Stuttgart ein ehrgeiziges Ziel gesetzt, das sie bis 2014 erreichen wollen: Sie konstruieren eine Sende- und Empfangseinheit sowie einen Laser, der pro Sekunde 1000 Pulse vom Boden ins Weltall schickt, um das von Schrottteilchen reflektierte Licht mit größter Empfindlichkeit aufzuzeichnen. "Wir schicken hochintensive Laserpulse ins Weltall und zählen anschließend wirklich die einzelnen Photonen, die zurückkommen", erläutert Institutsleiter Giesen. Die Oberflächen der zerlegten Raketen oder Satelliten reichen von schwarz bis glänzend - und sind deshalb schwer zu erkennen. Zudem müssen die Wissenschaftler auch den störenden Einfluss der Atmosphäre berücksichtigen. Dennoch reicht diese geringe Anzahl Photonen den Wissenschaftlern bereits, um Entfernung, Richtung und Lage des Weltraumschrotts mit großer Genauigkeit zu berechnen. Auf den Boden übertragen wäre diese Genauigkeit kaum vorstellbar: Man müsste dann mit dem zukünftigen Beobachtungssystem von Stuttgart aus erkennen können, welche Hand eine Person an der Ostsee hebt.
Gefahr für Satelliten vermindern
Nach dem Aufbau eines Katalogs, der möglichst viele dieser kleinen Schrottteilchen enthält und ihre jeweils aktuellen Positionen verzeichnet, könnte der nächste Schritt - hin zur Reduzierung des Weltraummülls - folgen. "Wenn sich der Weltraumschrott weiterhin vermehrt, können auf den besonders vollen Umlaufbahnen kaum noch funktionstüchtige Satelliten gefahrlos fliegen", sagt Prof. Giesen. "Ihre Lebensdauer wäre sehr verkürzt". Eine Lösung könnte auch hier der Einsatz von extrem starken Lasern sein. Trifft der Laserstrahl auf ein Schrottteilchen, würde Material auf dessen Oberfläche verdampfen und dabei das Teilchen verlangsamen. Schon wenn die Geschwindigkeit um nur 200 Meter pro Sekunde sinkt, würde dieses Objekt in den nächsten Jahren langsam absinken und bei der Annäherung an die dichtere Atmosphäre verglühen. In etwa zehn Jahren, schätzt Giesen, könnte diese Methode erstmals zum Einsatz kommen. "Dadurch würde sich der Anteil an Weltraummüll kontinuierlich vermindern", erläutert Giesen. "Ansonsten wären in 20 bis 30 Jahren so viele Schrottteilchen in einer Umlaufbahn um die Erde, dass in den wichtigen erdnahen Bahnen Raumfahrt kaum noch möglich sein wird."
Geoportal Münsterland setzt auf serviceMonitor
7. Februar 2012 - 0:00
Geoportal und Stadtplan Münsterland sind Gemeinschaftsprojekte der regionalen Geodateninfrastruktur Münsterland, die sich aus den Kreisen Borken, Coesfeld, Steinfurt, Warendorf und der Stadt Münster zusammensetzt. Das Geoportal Münsterland fügt dabei die einzelnen Geodatendienste der beteiligten Partner zu übergeordneten, münsterlandweiten Kartendarstellungen zusammen, z.B. zu Themen wie Naturschutz oder Bebauungsplanung. Um die Qualität der zu Grunde liegenden Geodienste sicher zu stellen, integriert das zuständige Kompetenzzentrum nun den sdi.suite serviceMonitor der con terra GmbH in die bereits bestehende Infrastruktur.
Mit der Unterstützung des serviceMonitor lassen sich die definierten Qualitätsanforderungen einhalten: Einmal registrierte Dienste werden kontinuierlich überwacht und ausgewertet. Bei Ausfall oder Unterschreitung definierbarer oder vorgegebener Verfügbarkeitskriterien werden die zuständigen Administratoren automatisch benachrichtigt. So können kurzfristig Lücken in der Verfügbarkeit geschlossen werden. Der serviceMonitor bietet aber auch die Möglichkeit der statistischen Auswertung registrierter Dienste. Verfügbarkeit, Performance und Kapazität lassen sich direkt online oder in einer übersichtlichen Excel-Darstellung anzeigen. Hieraus lassen sich dann ggf. Maßnahmen zur Anpassung der Dienst ableiten.
Zukünftig können die Projektpartner über die im Geoportal Münsterland verfügbaren Monitoring-Services auch Ihre eigenen Dienste überwachen und somit auch die Qualität Ihrer eigenen Angebote sicherstellen.
Ingenieurkammer Baden-Württemberg kritisiert Straßenbaupolitik der Landesregierung
6. Februar 2012 - 0:00
Der Präsident der Ingenieurkammer Baden-Württemberg, Dipl.-Ing. Rainer Wulle, fordert die Landesregierung dazu auf, die Infrastruktur durch Straßenbau zu fördern und sich nicht nur auf die Sanierung bestehender Straßen zu beschränken.
"Stillstand kann sich Baden-Württemberg nicht leisten", sagte Kammerpräsident Rainer Wulle heute in Stuttgart als Reaktion auf die Äußerungen des Landesverkehrsministers, in den kommenden Jahren lediglich den Erhalt und die Sanierung von Straßen zu fördern, nicht aber den Neubau. Dies reiche nicht aus: "Es ist sicher richtig, die anstehenden Hausaufgaben zu erledigen und mangelhafte Straßen, nicht nur im Ballungsraum Stuttgart, zu sanieren. Dies ist aber viel zu kurz gedacht, wenn darüber dringend notwendige Investitionen vernachlässigt werden!"
Kammerpräsident Wulle: "Nicht nur als berufsständische Vertretung aller Ingenieurinnen und Ingenieure im Land gehört für uns der Neubau von Straßen, beispielsweise von Umgehungsstraßen, zu einer nachhaltigen Infrastruktur- und Mobilitätspolitik." Allen Regionen ein gut ausgebautes, leistungsfähiges und möglichst umweltverträgliches Straßennetz mit hohem Sicherheitsstandard bieten zu können, sei selbstgestellte Verpflichtung der Straßenbauverwaltung.
"Die Straße ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Verkehrsinfrastruktur. Autobahnen, Bundesstraßen und Landesstraßen mit ihren zahlreichen Brücken, Tunneln und anderen Bauwerken sichern die Leistungsfähigkeit unseres Wirtschaftsstandorts", erklärt Rainer Wulle.
Allein rund 400 Büros der in der Kammer organisierten freiberuflich tätigen Ingenieure sind in der Straßenplanung tätig. Das sind Ingenieurinnen und Ingenieure, die zum Beispiel für die Vermessung, Verkehrsplanung, den Straßenbau, Brücken- oder Tunnelbau verantwortlich sind. "Für uns ist daher die Absicht der Regierung, keine neuen Straßen mehr zu bauen, untragbar", ergänzt der Kammerpräsident.
Die Ingenieurkammer Baden-Württemberg fordert die Landesregierung auf, sich ihrer Verantwortung für die Weiterentwicklung der Straßeninfrastruktur zu stellen. Rainer Wulle: "Neben dem Einsatz für mehr Bundesmittel muss die Landesregierung die notwendigen Planungen vorantreiben und auch selbst ausreichend Finanzmittel bereit stellen."
Die Ingenieurkammer Baden-Württemberg ist die Interessenvertretung aller Ingenieure im Land und erfüllt als Körperschaft des öffentlichen Rechts gleichzeitig den hoheitlichen Auftrag der Landesgesetzgebung. Die Kammer steht Ingenieuren aller Fachgebiete offen. Die Mitgliederschaft setzt sich aus Beratenden Ingenieuren (gesetzlich geschützte Berufsbezeichnung) im Baubereich als Pflichtmitgliedern und aus angestellten und beamteten sowie selbstständig tätigen Ingenieuren als freiwillige Mitglieder zusammen.
VDV-Gruppe bei xing und jetzt auch Internetseite unter facebook
5. Februar 2012 - 15:43
Nachdem schon seit einiger Zeit eine VDV-Gruppe unter xing besteht, wurde in der letzten Woche auch die Internetseite des VDV unter facebook freigeschaltet. Schauen Sie ruhig mal rein indem Sie sich anmelden und verwenden Sie dann die vorstehenden Links.
Jade Hochschule im Fokus der dreidimensionalen Messtechnik
5. Februar 2012 - 0:00
Rund 250 Experten aus ganz Deutschland und Europa informierten sich auf den Oldenburger 3D-Tage in über 50 Fachvorträgen und in der begleitenden Firmenausstellung über aktuelle Entwicklungen, Forschungsergebnisse sowie das breite Anwendungsspektrum der optischen dreidimensionalen Messtechnik.
Inzwischen hat sich diese Tagung zum Markenzeichen entwickelt, stellte Niedersachsens Wissenschaftsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka in ihrer Eröffnungsansprache fest. An dem Institut für Angewandte Photogrammetrie und Geoinformatik der Jade Hochschule wird Spitzenforschung betrieben, für die sich vor allem die Industrie interessiert und das ist ein Aushängeschild für Niedersachsen.
3D-Messverfahren sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken, so Prof. Dr. Thomas Luhmann, Leiter des Instituts für Angewandte Photogrammetrie und Geoinformatik (IAPG), der die 3D-Tage vor elf Jahren ins Leben gerufen hat. Ob Architekten, Archäologen, Bauingenieure, Flugzeugbauer oder Mediziner sie alle würden täglich von der 3D-Technik profitieren.
Das Spektrum der Anwendungsmöglichkeiten reicht von der optischen Vermessung vor einer medizinischen Operation über das 3D-Fernsehen hin zu Navigationsgeräten in Autos. Im Einsatz ist die optische 3D-Messtechnik auch bei der Frage, auf welchen Dächern sich Solaranlagen lohnen, ob Pipelines nach ihrer Verlegung leckfrei sind oder bei der Rekonstruktion zerstörter Baudenkmäler.
Mit Laserscannern und hochauflösenden Kameras könne nahezu jedes Objekt unabhängig von der Größe, ob starr oder in der Bewegung - dreidimensional erfasst werden. Dazu zählen auch Windkraftanlagen in Betrieb. In einem aktuellen Forschungsprojekt entwickelt Luhmann ein Verfahren zur Vermessung der Verformung von Rotorblättern von Windkraftanlagen. Angesichts der Größe der Rotorblätter, der Höhe der Anbringung und deren Bewegung, ist das eine große Herausforderung. Darüber wie Rotorblätter sich beim Drehen verhalten würden, sei nur wenig bekannt, sagt er und erinnert an einen erst letzte Woche abgeknickten Flügel, der 200 Meter weit geflogen ist. In einem anderen Projekt wird derzeit ein optisches Verfahren zur Prüfung von Schweißnähten unter Wasser entwickelt, das auch im Offshore-Bereich eingesetzt werden könnte, so Luhmann.
Die Tagung diente auch dem intensiven Austausch und der Kontaktaufnahme von Studierenden mit 25 namhaften Unternehmen, die auf einer Ausstellung ihre neuesten Produkte präsentieren. Auto-, Flugzeug- und Maschinenbauindustrie, Energie- und Softwareunternehmen sowie der Bereich Telekommunikation suchen händeringend Absolventen.
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