Beruf
Geodäsie
Der Beruf des Geodäten ist sehr vielschichtig. Daher soll an dieser Stelle eine aktuelle Definition des Begriffes Geodäsie gegeben werden:
Gegenstand der Geodäsie ist die Vermessung und Visualisierung unserer Umwelt, die Analyse ihrer räumlichen und zeitlichen Veränderungen und die Verwendung dieser Informationen für vielfältige Aufgaben in Gesellschaft und Wissenschaft. Der Begriff Geodäsie kommt übrigens aus dem Griechischen und bedeutet wörtlich „Landaufteilung“. Moderne Geodäsie als Disziplin der Geowissenschaften trägt wesentlich bei zur Erfassung und Gestaltung des globalen Wandels im System Mensch-Erde.
Die Geodäsie ist eine Ingenieurwissenschaft; Geodäten sind interdisziplinär arbeitende Ingenieure. Herausragende Tätigkeitsfelder sind die Bereiche „Technik & Industrie“, „Klima & Umwelt“, „Grund & Boden“ sowie „Navigation & Mobilität“.
Heute wird die Geodäsie wesentlich geprägt durch die intensive Nutzung digitaler Technologien. Beispiele sind Satellitensysteme zur Fernerkundung der Erde, zur hochgenauen Vermessung und zur Navigation sowie Geoinformationssysteme zum Management raumbezogener Daten und zu deren Visualisierung mittels digitaler Karten und 3D-Stadtmodellen. Planerische und soziale Kompetenz sind beim Landmanagement in städtischen und ländlichen Räumern gefragt.
Prof. Dr.-Ing. Hansjörg Kutterer 2010
Ausbildung
Interessantes zum Beruf und Studium und noch viel mehr gibt es auf der Webseite www.arbeitsplatz-erde.de zu entdecken. Denn: Geodäsie ist überall zuhaus: Im entlegensten Winkel der Erde. Direkt vor unserer Haustür. In jedem Gebäude. Und an Orten, von denen nicht einmal jemand ahnt, dass es sie wirklich gibt.
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Fortbildung
Der DVW bietet Ihnen stets einen Überblick über aktuelle Angebote zur Fortbildung. In der Fortbildungsbörse finden Sie Hinweise und Links auf aktuelle Veranstaltungen, die für die Bereiche Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement interessant sind.
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