DVW Bayern Thüringen

Landesverein Thüringen

FAX-Nummer hat sich geändert

Weiterhin erfolgen viele Anmeldungen zu Veranstaltungen des DVW Thüringen e.V. der FAX. Unsere FAX-Nummer hat sich zum 1. November 2019 geändert.

Die neue FAX-Nummer ist 0361 / 22796902

Vorstellung des Nachwuchsbeauftragten

Die nachfolgende Vorstellung von Herrn Markus Dölle bedarf schon zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung einer Aktualisierung. Durch den DVW-Bund wird künftig die Etablierung eines Beauftragten für die Öffentlichkeitsarbeit gefordert. In der Vorstandssitzung am 18. Juni 2019 hat der Landesvereinsvorstand Herrn Dölle mit dieser Funktion beauftragt. Nachwuchsbeauftragter ist fortan unser langjähriger Beauftragter für die Berufliche-Weiterbildung (BWB) Herr Marko Neukamm. Die Funktion des des BWB-Beauftragten wird nicht wieder neu besetzt.

Werte Kolleginnen und Kollegen,

zu Beginn des Jahres habe ich die Aufgabe des Nachwuchsbeauftragten des DVW Thüringen von meinem Kollegen Herrn Christian Löffelholz übernommen, der diese Funktion über lange Jahre innehatte und sich um die Nachwuchsarbeit in Thüringen sehr verdient gemacht hat.

Ich möchte die Gelegenheit nutzen und mich kurz bei Ihnen vorstellen. Nach meiner Ausbildung als Vermessungstechniker in einem Vermessungsbüro in Erfurt nahm ich das Studium der Geodäsie an der TU Dresden auf. Mein beruflicher Weg führte mich anschließend nach dem Vermessungsreferendariat in Rheinland-Pfalz wieder zurück nach Thüringen, wo ich über mehrere Jahre im damaligen Amt für Landentwicklung und Flurneuordnung in Gera als Gruppenleiter in der Flurbereinigung tätig war. Vor etwa anderthalb Jahren wechselte ich in das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft in den Bereich der Integrierten Ländlichen Entwicklung/LEADER.

Aus meiner eigenen Ausbildungszeit und aus meiner Tätigkeit als Gruppenleiter, zu dessen Aufgaben auch die Betreuung von Auszubildenden gehörte, habe ich die Erfahrung gewon-nen, dass eine gute Ausbildung eines hohen Engagements und einer möglichst breiten Basis an Ausbildenden bedarf. Ich möchte die bisherigen Aktivitäten in der Nachwuchsarbeit fort-führen, beispielhaft ist die Teilnahme an den regionalen Ausbildungsveranstaltungen in Thüringen zu nennen. Ich würde mich freuen, wenn Sie mich und den DVW Thüringen insgesamt in der Nachwuchsgewinnung für unseren Berufsstand unterstützen und sich z.B. für eine Standbetreuung einer solchen Veranstaltung in Ihrer Region zur Verfügung stellen würden.

Gern können Sie mich auch unter nachwuchs@dvw-thueringen.de ansprechen und mir Ihre Ideen oder Anregungen mitteilen. Über eine rege Beteiligung möglichst vieler DVW-Mitglieder an der Nachwuchsarbeit würde ich mich freuen.

Markus Dölle

30. Ordentliche Mitgliederversammlung des DVW Thüringen

Nach der erfolgreichen Jahresfachtagung ging es für knapp über 30 Vereinsmitglieder am 29. März 2019 noch nicht ins Wochenende, sondern weiter mit der 30. Ordentlichen Mitglieder-versammlung des DVW Thüringen, die ebenfalls im Plenarsaal des Historischen Rathauses in Jena stattfand. Wegen der Erkrankung des Landesvorsitzenden Dirk Mesch wurde auch dieser formelle Hö-hepunkt des jährlichen Vereinslebens von seinem Vertreter Claus Rodig geleitet. Nach Erledigung der formalen Notwendigkeiten wie ordnungsgemäße Einladung und Beschlussfähigkeit der Versammlung berichtete der zweite Vorsitzende zu den Aktivitäten des Vereins zwischen den Mitgliederversammlungen 2018 und 2019. Neben den fachlichen und berufspolitischen Arbeiten des Landesvorstands und der Beteiligung des Landesvereins im Rahmen der Aufga-ben des DVW Bund lag auch in diesem Jahr der Schwerpunkt des Vortrags im Bereich der Nachwuchsförderung und der Veranstaltungen, über die bereits in den DVW-Mitteilungen Hessen-Thüringen ausführlich berichtet wurde. Rodig dankte den Vereinsmitgliedern, die sich bei der Umsetzung dieser Aufgaben besonders engagiert haben. Den zweiten Teil des Rechenschaftsberichts des Vorstands präsentierte in bewährter Weise Schatzmeisterin Katharina Koch mit der Jahresrechnung für das Geschäftsjahr 2018. Durch die Durchführung gut besuchter Seminare gelang es wiederum, zum Jahresende einen klei-nen Überschuss auszuweisen. Die Kassenprüfung wurde auch in diesem Jahr von Evita Sluka und Peter Janzen vorge-nommen und das Ergebnis stellvertretend von Undine Janzen vorgetragen. Sie bescheinigte dem Vorstand eine ordnungsgemäße Kassenführung und stellte den Antrag, den Vereinsvor-stand für die Arbeit des Jahres 2018 zu entlasten. Nach kurzen Nachfragen erfolgte die Abstimmung mit dem Ergebnis, dass der Antrag bei wenigen Enthaltungen angenommen wurde. Nachdem in diesem Jahr keine Wahlen durchzuführen waren, konnte zügig der Blick auf die kommenden Vereinsaktivitäten gelenkt werden. Frau Koch legte den Vereinsmitgliedern den Entwurf des Haushaltes für das Jahr 2019 vor, der zur Reduzierung der Überschüsse der vergangenen Jahre ein leichtes Defizit aufweist. Insbesondere die Öffentlichkeitsarbeit (Lapidarien in Rathsfeld und Willrode) sowie die Nachwuchsförderung sind als Schwerpunkte der Ausgaben vorgesehen. Nachdem es zu dem Entwurf keine Nachfragen gab, wurde der Haushalt von den Mitgliedern einstimmig beschlossen. Wie in den vergangenen Jahren kamen nun die Vertreter des Landesvereins in den DVW-Arbeitskreisen zu Wort, die die anwesenden Mitglieder über ihre Arbeit informierten. Arnd Volkmer-Lewandowski (AK 1 - Beruf), Michael Osterhold (AK 2 - Geoinformation und Geoda-tenmanagement), Thomas Werneburg (AK 5 - Landmanagement) und Robert Krägenbring (AK 6 - Immobilienbewertung) berichteten über die Sachstände in den jeweiligen Arbeitskrei-sen nach den konstituierenden Sitzungen der Wahlperiode 2019 – 2022 und die für diese Zeit identifizierten Arbeitsschwerpunkte. Erfreulicherweise gab es auch unter dem Tagesordnungspunkt „Ehrungen“ für den Ver-sammlungsleiter einige Arbeit. Für ihre langjährige Tätigkeit in den Arbeitskreisen 4 bzw. 6 wurde – leider in deren Abwesenheit – Ulrich Pfeufer und Bernd Lennier die Ehrenurkunde des Vereins verliehen. Dasselbe traf auf Christian Löffelholz zu, der erfolgreich die Aufgabe des Nachwuchsbeauftragten in Thüringen installiert hat und diese Tätigkeit nunmehr an Mar-kus Dölle abgegeben hat. Weitere Urkunden für langjährige Mitgliedschaft gab es für Klaus-Jürgen Trojahn (50 Jahre!), Hans-Jochen Voigt (35 Jahre) und 11 weitere Mitglieder für jeweils 25 Jahre Vereinstreue, von denen Undine Janzen und Knut Rommel diese persönlich entgegennahmen. Bereits mit dem Rechenschaftsbericht am Beginn der Versammlung hatte Claus Rodig den Ausblick auf die für dieses Jahr noch geplanten Aktivitäten verknüpft. Auch im Jahr 2019 erwartet die Vereinsmitglieder eine gute Mischung aus Exkursionen, Seminaren und weiteren Veranstaltungen, die zum Teil bereits terminiert sind. Die gezielte Nachwuchsförderung soll sich wiederum in der Teilnahme des Vereins an bis zu 9 Berufsmessen und insbesondere in der intensiven Unterstützung des „Tages der Geodäsie“ am 24. Mai mit dem Hauptveranstaltungsort Gotha zeigen. Darüber hinaus ist die Wiederaufnahme der Geodätischen Kolloquien in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Erfurt angestrebt. Mit dem Dank an die Kolleginnen und Kollegen im Vorstand sowie der Bitte an die Vereinsmitglieder um aktive Unterstützung endete auch in diesem Jahr die Mitgliederversammlung.

Nachruf auf Dipl.-Ing. Manfred Nell, Ehrenvorsitzender des DVW Hessen

Die Nachricht vom Tode des langjährigen Vorsitzenden und Ehrenvorsitzenden des DVW Hessen, Herrn Dipl.-Ing. Manfred Nell, im Alter von 77 Jahren hat auch insbesondere bei den älteren Kolleginnen und Kollegen im Landesverein Thüringen Trauer und Betroffenheit ausgelöst. Durch die veränderten politischen, beruflichen und wirtschaftlichen Verhältnisse in Thüringen zur Zeit der „Wende“ und der Bildung der – damals – neuen Bundesländer regte sich bereits im Herbst 1989 der Wunsch nach einem Fachverband im Bereich des Vermessungswesens, der seine Arbeit freier gestalten konnte als die damals bestehende, streng durchorganisierte Kammer der Technik. Bei der Umsetzung dieser bei den damaligen Rahmenbedingungen nicht ganz einfachen Aufgabe stießen die in dieser Frage engagierten Kolleginnen und Kolle-gen schnell auf den DVW und seine Landesvereine in Rheinland-Pfalz, insbesondere aber in Hessen und auf den dortigen Vorsitzenden des Landesvereins, Manfred Nell. In aus heutiger Sicht atemberaubendem Tempo ergaben sich immer weiter vertiefende Kon-takte: Bereits im Dezember 1989 begann ein Briefwechsel, im Mai 1990 besuchte eine kleine Delegation aus Thüringen die Fachtagung des DVW Hessen in Groß-Umstadt und im Juni gab es den Gegenbesuch aus Hessen anlässlich der Thüringer Vereinsgründung in Gotha. Das Heft Nr. 2 / 1990 der Mitteilungen des DVW Hessen war gleichzeitig die Nr. 1 des Landesvereins Thüringen und begründete die bis heute bestehende Tradition des gemeinsamen Mitteilungsblattes, damals von hessischer Seite als „selbstverständliche Nachbarschaftshilfe“ bezeichnet. Im Juli gab es den ersten Vortrag eines hessischen Kollegen aus der Bezirksgruppe Kassel in Erfurt zum bundesdeutschen Städtebaurecht und im September die erste Exkursion des Landesvereins Thüringen nach Hessen in das Katasteramt Eschwege. Man muss sich heute – fast 30 Jahre später – in Erinnerung rufen, dass dies alles noch zu Zeiten der DDR und vor der Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 geschah! Alle diese Aktivitäten – und es ließen sich sicherlich noch viele weitere nennen – auf dem Weg zu einem eigenständigen Thüringer Landesverein wären ohne die aktive Unterstützung der Kolleginnen und Kollegen des DVW Hessen nicht möglich gewesen und Manfred Nell als Landesvorsitzender hat hierzu seinen erheblichen persönlichen Beitrag geleistet. Auch nach seinem Abschied aus dem Vereinsvorstand 1992 hat er die Kontakte nach Thüringen gepflegt und das beispielhaft gute Verhältnis zwischen den beiden Landesvereinen gefördert. Seine ruhige, bescheidene und unaufdringliche Art hat es dem DVW Thüringen stets leicht gemacht, die angebotene Hilfe, für die er keinen Dank einforderte, anzunehmen und sie nicht als lästig oder ungefragt zu empfinden. Die Auszeichnung mit der Ehrenurkunde des Vereins anlässlich der Festveranstaltung „10 Jahre DVW Thüringen“ im Jahre 2000 war der Dank für die in schwieriger Zeit geleistete Unterstützung unter Berufskollegen. Manfred Nell war der richtige Mann zur richtigen Zeit am richtigen Ort und für den DVW Thüringen ein Glücksfall in der Gründungsphase des Vereins, der ihm stets ehrend gedenken wird.

Neubesetzung der DVW-Arbeitskreise

Die insgesamt sieben DVW-Arbeitskreise (AK) stellen für die fachliche Arbeit des Vereins die wichtigste Grundlage des Wirkens auf Bundesebene dar. Hier werden unter anderem die qualitativ stets hochwertigen Seminare und die Vortragsblöcke der INTERGEO organisiert und vorbereitet, auch die Mitarbeit des DVW in der FIG, der weltweiten Organisation der Geodäten, läuft über die Arbeitskreise.

In der zfv 2/2018 hat der DVW Bund die geplanten Themenschwerpunkte der AK für den Zeitraum 2019 – 2022 veröffentlicht und die Mitglieder gebeten, sich für die Mitarbeit in den AKs zu bewerben. Für den Bereich des DVW Thüringen gab es wieder eine erfreulich große Anzahl an Interessensbekundungen, die von der DVW-Mitgliederversammlung in ihrer Sitzung am 15. Oktober 2018 anlässlich der INTERGEO in Frankfurt alle positiv berücksichtigt werden konnten.

Der Landesverein ist damit wie folgt in den kommenden Jahren in den jeweils ca. 15 – 20 Personen starken DVW-Arbeitskreisen vertreten:

AK 1 – Beruf: Arnd Volkmer-Lewandowski, Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (zweite Wahlperiode)

AK 2 – Geoinformation und Geodatenmanagement: Michael Osterhold, Thüringer Landesamt für Bodenmanagement und Geoinformation Erfurt (zweite Wahlperiode)

AK 3 – Messmethoden und Systeme: Mario Haupt, Glückauf-Vermessung GmbH Sondershausen und Dr.-Ing. Michael Vogel, Trimble Jena Gmbh (beide zweite Wahlperiode)

AK 5 – Landmanagement: Dr.-Ing. Torben Stefani, Amt für Geoinformation und Bodenordnung Landeshauptstadt Erfurt (zweite Wahlperiode) und Thomas Werneburg, Thüringer Landesamt für Bodenmanagement und Geoinformation Gotha

AK 6 – Immobilienwertermittlung: Robert Krägenbring, Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

Keine Thüringer Bewerbung gab es für die Arbeitskreise 4 – Ingenieurgeodäsie – und 7 – Experimentelle, Angewandte und Theoretische Geodäsie.

Allen AK-Mitgliedern wird eine erfolgreiche Tätigkeit gewünscht. Wie es Tradition ist, sollen auch in dieser AK-Periode die Thüringer Vertreter im Rahmen der jährlichen Mitgliederversammlung Kurzberichte über ihre Arbeit vorlegen, um den Kontakt zwischen den Landesvereinen und den AK sicherzustellen.